Schönes Berlin

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Türkenmarkt am Maybachufer in Neukölln

Ich bin das nur kurz haltbare Gemüse vom Türkenmarkt ziemlich leid, deswegen war ich schon länger nicht mehr dort. Dieses mal hab ich ein Vorher/Nachher Experiment mit einer Tomate gewagt, Bilder davon gibts weiter unten. Kampfpreis war 0,79 EUR / kg. Klare Empfehlung: Entweder an den Bio-Ständen einkaufen, am gleichen Abend verzehren, oder gleich zum Supermarkt.

Es war trotzdem ein schöner Ausflug bei frühlingshaften Temperaturen. Erfreut euch einfach an den Stoffen, Blumen, Antipasti, warmen Leckereien, multikulturellem Markttreiben und den Straßenmusikern ganz hinten am Ende. Unser Auslöser für den Besuch war übrigens die Anschaffung eines super-scharfen Küchenmessers aus Vietnam 🙂

U8 Schönleinstraße, jeden Dienstag und Freitag, bis 18 Uhr, ab ca. 17:30 Uhr reduziertes Obst, Gemüse & Kräuter

Vorher – Freitag
Tomate vorher


Nachher
– Dienstag, vier Tage später
Tomate nachher 1 Tomate nachher 2

 

 

3 Comments

  1. Die Erfahrung musste ich leider auch schon machen; sehr schade! 🙁

  2. Seltsam!
    Ich bin immer wieder dort und kehre mit Massen an Essbarem nach Hause zurück. Die Tomaten, die ich vor 9 Tagen dort kaufte, sehen immer noch gut aus – jedenfalls die paar, die ich noch übrig habe. Machst du eventuell den Fehler die im Kühlschrank aufzubewahren? Tomaten mögen das gar nicht. Zur Aufbewahrung sollten sie ungewaschen und trocken sein, bei Zimmertemperatur stehen und nicht in der prallen Sonne. Bei mir wohnen sie in einer offenen Glasschüssel oben auf einem Hängeschrank. Wichtig: Abwaschen immer erst kurz vor dem Verzehr.

  3. Ich fand den Markt auch immer schön, aber leider ist er in den letzten Jahren zur totalen Touristenattraktion verkommen. Die Qualität des zumeist überreifen Obst und Gemüses hat zwar schon immer etwas zu wünschen übrig gelassen, aber mittlerweile ist auch der besondere Flair eines orientalisch geprägten Berlins verschwunden. Die Besucher sprechen größtenteils englisch und finden alles awesome. Selbst die Musik. Wo früher einmal begabte Musiker kleine, feine Darbietungen brachten sieht und hört man heute die immer gleichen, größtenteils untalentierten Straßenmusiker ihre ewig gleiche Leier in lautstarker Endlosschleife abspielen. Touristen mag dies für einen kurzen Aufenthalt interessant erscheinen, aber Kiezbewohner und Marktleute sind enttäuscht und genervt von diese Entwicklung.
    Tja, selbst ein Jahrzehnte existierender Markt kann gentrifiziert werden. Wirklich sehr traurig.

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